Mit seiner Komposition der Texte und Bilder fragt die Animation vor allem, was nach der Gewalt bleibt und Zeugenschaft mit den Menschen macht: Morie, der einzige, sprachlose Überlebende eines Massakers; Mendes und Böwig, Ohrenzeugen einer Gewaltszene im nächtlichen Hotel Florida; und auch immer wieder im Bild die Täter, die Medien, letztlich auch wir als Betrachter. „Über Gewalt berichten“ führt uns mit dem Kaleidoskop des überlieferten Grauens in eine Aporie: Die Opfer vergessen zu machen, gehört zum Völkermorden, an sie zu erinnern ist eine humanitäre Aufgabe, um den Tätern nicht den ganzen Erfolg zu überlassen. Und doch kommt jeder Bericht zu spät. Das gilt es, als Echo dieser nachhallenden Animation auszuhalten: Wir verstehen vielleicht nicht die Gewalt besser, aber unseren Wunsch, die Augen und Ohren vor ihr zu verschließen. …

 
 
 

Schwarze Sonne

Matryoshkas

Dasia: Als ich hierher zurück kam

Schaudern in Ruinen

Die Zone

Dasia: Gott war gut

Peanut Butter

Morie - Prinz der Toten

Der Glaube der Vögel

No shame!

Mein Traum war

City of Rest

No Monkey

Dasia: Das gute Gemetzel

Eine Nacht im Florida

Über Gewalt berichten